Unsere Heimatgemeinde Surberg befindet sich im Landkreis Traunstein, Oberbayern. Die rund 3.500 Einwohner verteilen sich auf 65 amtlich benannte Ortsteile.

Mitten durch die Gemeinde Surberg, am Ortsausgang vom Gemeindeteil Lauter, verläuft die Grenze zwischen dem Chiemgau und dem Rupertiwinkel. Diese entspricht in etwa der früheren Grenze zwischen Bayern und Salzburg.

Surberg findet sich zwischen dem Waginer See im Norden, dem Alpenrand im Süden, dem Chiemsee im Westen und der Mozartstadt Salzburg im Osten.

Durch die hügelige Lage bietet sich von vielen Standorten aus ein herrlicher Blick auf die Chiemgauer- und Berchtesgadener Berge. Durch das Gemeindegebiet führt die Ferienstraße Alpen - Ostsee und lädt zu Ausflügen in die schöne, landwirtschaftlich geprägte Gegend ein.

 

Surberg, Kirche

 

Das „Ettendorfer Kircherl“ steht auf einem kleinen Hügel über dem Trauntal im Gemeindeteil Ettendorf. Es liegt als Filialkirche der Stadtpfarrei St. Oswald Traunstein auf dem Gebiet der Gemeinde Surberg. Viele Jahrhunderte war Ettendorf bekannter Wallfahrtsort. Traditionell ist das den Heiligen St. Vitus und St. Anna geweihte Gotteshaus am Ostermontag Zielort des „Traunsteiner Georgiritts“, einer großen Pferdewallfahrt mit jährlich über 400 Pferden.

Wie alt der Ritt wirklich ist, weiß man nicht. Vom Jahre 1785 liegt jedoch eine wichtige Beurkundung vor. Der Ursprung liegt jedoch viel weiter zurück und so darf man annehmen, dass auch im Traunsteiner Osterritt ein Überbleibsel aus altheidnischer Zeit vorliegt.

 

Ettendorfer Kircherl, Georgiritt

Im Gemeindeteil Hufschlag steht das ehem. Wohnhaus der Familie Ratzinger. Hier wohnte der ehemalige Papst Benedikt XVI. mit seinen Eltern und Geschwistern von 1937 bis 1951.

Kardinal Ratzinger hielt in seiner Autobiographie „Aus meinem Leben“ 1998 fest:
“...1933 erwarb der Vater des heutigen Papstes ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert oberhalb von Traunstein in der kleinen Ortschaft Hufschlag, Gemeinde Surberg. Die Familie bezog das neue Zuhause allerdings erst nach der Pensionierung des Vaters im Jahre 1937. In seiner Biografie schreibt Benedikt XVI.: ”Hier haben wir nach vielem Wandern nun unsere wahre Heimat gefunden, in die mein Erinnern immer wieder dankbar zurückkehrt.”

 

Hufschlag, Wohnhaus Papst Benedikt XVI.